Bedeutung für das geistliche Leben kommt neben den Pfarreien und Missionen jenen Institutionen zu, die überregional in der Kirche eine Aufgabe wahrnehmen.
Kirchliche Vereine
In den Pfarreien bestehen Vereine für Männer, Frauen, Jugendliche. Diese sind zum Teil auf Bistums- und Landesebene zu grösseren Verbänden zusammengeschlossen. Unter anderen haben im Bistum Basel folgende Vereinigungen besondere Bedeutung:
Orden und Institute
In
Orden und anderen religiösen Instituten leben Frauen und Männer, die ihr Leben als Gemeinschaft ganz in den Dienst der Nachfolge Christi stellen. Sie entscheiden sich, arm, ehelos um des Himmelreiches willen sowie gehorsam den Spuren Jesu zu folgen.
Im Bistum Basel haben 17 verschiedene Männer- und Frauengemeinschaften gegen 150 Niederlassungen. Die Angehörigen "geschlossener" Klöster widmen ihr Leben in erster Linie dem Gebet, dem Gottesdienst und der Meditation. Die "aktiven" Gemeinschaften stehen auch im direkten Dienst an den Mitmenschen; sie wirken mit in Pfarreiarbeit, in Schulen, in Sozialarbeit und Caritas, in der Pflege betagter oder kranker Menschen.
Säkularinstitute
Säkularinstitute (z. B. Katharinenwerk, Schönstatt-Bewegung, Johannes-Gemeinschaft, Scalabrinianerinnen) sind religiöse Weltgemeinschaften, deren Mitglieder ihr christliches Engagement inmitten anderer Menschen leben. Auch für sie gelten die drei evangelischen Räte: Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam.
Bewegungen
Es gibt Gläubige, die sich für einen besonderen Weg in einer religiösen Bewegung entschliessen; je nach Zielsetzung ist das Leben in einer solchen Vereinigung eigens geprägt. Zu nennen sind:
Fokolare, Erneuerung aus dem Geist Gottes, Franziskanische Laiengruppe, Gemeinschaften Christlichen Lebens, Basisgruppen.